Dort haben wir was über die Geschichte der Inseln und über die Riesenschildkröten erfahren. Wenn man sich vorstellt, dass die Riesenschildkröten mit 2 Jahren etwa 20/30 cm groß sind und mit 100 über ein Meter?! Das sind schon tolle Tiere. Es wurde immer um halb 7 getroffen, das Programm bekannt gegeben, gegessen und danach hatten wir noch Freizeit, durften bis 10h noch ins Dorf und haben danach noch etwas Karten gespielt.
Tag 2: Es gab immer ab 7h Frühstück. Um 8h haben wir uns in unseren am Vortag eingeteilten Gruppen getroffen und jeder begann sein Programm. Für meine Gruppe war der Vormittag eigentlich frei, doch für 4$ konnten wir an einer Führung zu einer Grita (aus Eruptionen geformter Spalt, der durch Meerwasser und Regenwasser gefüllt ist und deswegen nicht so viel Salz enthält) teilnehmen. Die ganze Gruppe ist mit gegangen. Die Gruppe bestand aus 12 Mädchen, einem Jungen und meinem Jugenddienstleiter Galo und seiner Frau. Es war richtig cool mit ihnen. Sie haben das Programm voll mitgemacht und waren selbst mehr Touristen als Aufpasser, aber insgesamt waren die Rotarier lockerer drauf (wahrscheinlich auch weil wir nur 40 und nicht 120 waren ;) )! Wir mussten mit einem kleinen Boot nur einmal die Bucht überqueren und danach 20 Minuten zu Fuß laufen. Die Krebse sonnten sich auf den Steinen im Wasser und die faulen Robben hielten Verdauungsschlaf auf den Booten. Auf dem Weg zur Grita kamen wir an einem „See“ vorbei, der erst durch den Tsunami vor knapp 3 Wochen entstanden ist. Vorher waren dort Salzablagerungen zu sehen. Auch wurde eine Art Pier zerstört und eine Steinmauer von ca. 2m wurde von der Kraft des Wassers zerstört. Insgesamt hatten die Menschen auf den Inseln noch Glück, doch wenn man sich überlegt was eine 2m Welle schon anrichtet, will man sich nicht ausmalen was bei einer 10m Welle dort kaputt gegangen wäre!
Wir kamen an der Grita an, die Sonne schien hoch am Himmel (die Inseln liegen auch auf der Äquatorlinie) und das Wasser war einfach unbeschreiblich, klar und in unendlichen Farben (wie das bei allen Sachen so ist kann kein Foto festhalten wie es in Wirklichkeit aussieht, aber das Reale muss man einfach in seinem Herzen behalten!)
Wir hatten knapp 2 Stunden um schwimmen zu gehen. Manche hatten sich Unterwasserkameras gekauft und es war wirklich lustig die Fotos zu machen. Wir machten uns zurück ins Hotel und nach dem Mittagessen ging es dann weiter im Programm. Wir fuhren mit einem Boot ca.1 Stunde bis zu einer anderen Insel. Ich hatte morgens schon beim Aufstehen Kopfschmerzen gehabt und auf dem Boot wurde es dann ein bisschen schlimmer, alles hat sich bewegt (normal habe ich keine Probleme beim Bootfahren, aber…). Wir haben vor der Insel Santa Fé den Anker gelegt und sind schnorcheln gegangen. Im Wasser ging es mir dann auch viel, viel besser ;) Die Unterwasserwelt war echt einmalig. Viele bunte Fische, ein Fischschwarm von tausenden Fischen, die zum Schutz in Form eines großen Fisches formen, Seesterne, Wasserschildkröten und Rochen. Eine andere Gruppe hat sogar 2m lange Haie gesehen. Unbeschreiblich! Ich hoffe die Fotos werden gut!
Auf dem Rückweg habe ich mich dann mit einer anderen Französin, der es auch nicht so gut geht direkt schlafen gelegt und wir haben auch echt durchgeschlafen. Auf der Insel wieder angekommen ging es mir dann auch wieder soweit ganz gut. Bis zum Abendessen hatten wir Freizeit. Danach sind wir zum „Versammlungsplatz“, denn dort wurde die frisch gewählte Miss Ecuador, die aus Porto Ayora stammt, empfangen. Sie ist halb Schweizerin und somit haben unsere Schweizer auch kurz einen Gruß losgelassen.
Tag 3: Um 8h ging es mit dem Boot (diesmal habe ich vorher eine Tablette genommen) auf die knapp 2h entfernte Insel Floreana. Es war im Gegensatz zu den anderen Tagen, wo es um 7h schon gut warm war, bewölkt und ein bisschen kühler, doch es klarte sich zum Glück gegen Mittag auf! Auf der Insel sind wir ins Hochland zum“ Aislo de paz“ gefahren. Wir haben eine Geschichten von einer deutschen Familie Wittmer gehört, die die Geschichte der Insel prägen. Wir haben freilebende Schildkröten gesehen und den Ort wo diese Familie W. früher gelebt hat. Wir Deutschen aus der Gruppe glauben, dass wir den Berg aus der Volvic (Wasser)-Werbung gefunden haben ;D
Mittagessen gab es in einem Restaurant auf der Insel. Danach ging es etwas an den Strand, doch dieser bestand aus schwarzem Sand! Mit dem Boot ging es zu einer nahe gelegenen Bucht, wieder zum Schnorcheln, doch außer einer großen Wasserschildkröten und ein paar grauen Fischen ließen sich keine Tiere Blicken…
Bevor wir zurück zum Hotel sind, haben wir noch die Bucht der Galapagos-Pinguine besucht von denen es nur 7/8 Stück gibt und wir hatten sogar Glück und es ließen sich 2 von ihnen Blicken.
Tag 4: Am Montag waren alle 3 Gruppen zusammen unterwegs. Es ging zum ca. 3Km entfernten Strand: „Tortuga Bay“ mit dem feinsten Sand der Welt (so wird es gesagt und der Sand ist wirklich unglaublich weich, ohne Muscheln, herrlich für die Füße!). Leider durften wir an diesem Strand nicht schwimmen, da es viele Wellen und Strudel gibt. Somit sind wir zu einer kleinen Bucht in der Nähe gegangen mit ruhigem Wasser. Wir konnten ins Meer und machen was wir wollte. Zum Mittagessen ging es wieder zurück. Bis 2h war noch frei und ein kleiner Mittagsschlaf in der Hängematte tat ganz gut ;) Es ging mit dem Bus zu den „Tunneles de Bellavista“. Dies ist ein Tunnel, der auch durch Vulkanische Bewegungen entstanden ist. Dieser Tunnel ist 500m lang, es liegen viele abgerutschte Felsbrocken drin herum, und es tropft Wasser von den Wänden.
Zurück im Hotel könnten wir uns noch ein Eis, bevor es auf eine Finka ging. Dort gab es einen Pool, man konnte Reiten, es wurden viele Fotos gemacht und gegessen. Danach wurde getanzt und die Königin der Reise gewählt: Alice aus Taiwan! Gegen 10h mussten wir leider schon zurück ins Hotel, doch im Bus wurde einfach weiter getanzt ;D es war einmalig ;D das lässt schon ahnen wie es auf der Abschlussreise wird, wo wir 9 Tage mit dem Bus unterwegs sind ;D
Wir durften noch etwas länger raus. Kurz bevor ich ins Bett wollte, traf ich ein Mädchen aus Brasilien, was mit ihrem Bettzeug draußen herum lief. Sie wollte am Pool schlafen. Der Himmel war wirklich unglaublich schön! Voll mit Sternen und diese schienen so viel Näher als sie mir je vorkamen. Im Zimmer meinte ich zu Cecil das ich glaube ich mich auch raus lege und sie ist auch mitgekommen. Die Chloranlange vom Pool war etwas laut und somit ist sie nach einer halben Stunde wieder rein. Ich konnte eine Stunde schlafen, doch gegen 2 bin ich auch zurück in mein Bett.
Tag 5: um 5.20h ging mein Wecker. Claudio aus der Schweiz hatte am Vortag vorgeschlagen vor dem Frühstück nochmal bis „Tortuga Bay“ zu gehen. Den ersten Kilometer bis zu einem kleinen Hügel sind wir gerannt, denn wir wollten den Sonnenaufgang über dem Meer sehn (wunderschön!) und dann sind wir zügig bis zum Meer. Es waren ein paar Läufer unterwegs, aber sonst war es sehr ruhig dort. Die ersten Sonnenstrahlen taten gut und insgesamt bildet dies einen guten Abschluss. Wir haben sogar noch einen kleinen Hai im Wasser gesehen :)
Gestern haben bei mir die letzten 3 Monate begonnen! Bald bin ich schon wieder zurück!
Bis Bald ihr Lieben!